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Mona Filleul
Gaia Vincensini

Pocket Camp

Vernissage:
Samstag, 10. Februar, ab 18 Uhr

Geöffnet:
11., 18., 25. Februar / 3., 10., 17. März
jeweils von 14–18 Uhr oder nach Vereinbarung
(info@maydaymaydaymayday.ch)

Bye Bye Mayday:
Freitag, 22. März, ab 19 Uhr
Finissage und Party mit Performances von Mykki Blanco, Sophie Jung, Floris Maniscalco und Sabrina Röthlisberger, sowie verschiedenen DJ-Sets. In Kooperation mit Signal.
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In der gemeinsam entwickelten Ausstellung «Pocket Camp» zeigen Mona Filleul und Gaia Vincensini neue Arbeiten, die die Themen ihrer jeweils eigenständigen Praxis zueinander in Beziehung setzen. Der Ausstellungstitel «Pocket Camp» ist einem Nintendo-Game entlehnt, worin die Spieler:innen Gemeinschaften bilden und ihre eigene Campingwelt in Miniaturformat gestalten.

In einer raumgreifenden Installation aus roh belassenen Gipskartonplatten und liebevoll bemalten Wachsreliefs, die mit LEDs illuminiert werden, setzt sich Mona Filleul mit zwischenmenschlichen Beziehungen sowie der Präsenz des menschlichen Körpers in digital geprägten Umgebungen auseinander. Isolation und Einsamkeit sind ebenso Thema wie Identitätsfindung und Community-Bildung. Sie kreiert einen intimen Raum, der von eigenen Erfahrungen sowie visuellen Sprachen der Pop- und Netzkultur geprägt ist.

Gaia Vincensini erkundet in ihrem künstlerischen Schaffen Wertesysteme, die sowohl die Kunst als auch die Gesellschaft prägen. In einer Serie von kleinformatigen Keramikplastiken widmet sie sich Koffern, Tresoren oder Schränken als Aufbewahrungsorte von privaten Gegenständen sowie der politischen Dimension von Zollfreilagern zur Zwischenlagerung von unversteuerten und -verzollten Kunstwerken und Wertgegenständen. Inspiriert sind die Objekte von den beliebten Polly-Pocket-Spielzeugen der 1990er Jahre – Miniaturwelten in einer Kunststoff-Muschel – sowie anthropomorphen Behältnissen der Kulturgeschichte.